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Prozessmanagement
Es gibt zwei wesentliche Aspekte, die die Einführung eines systematischen Prozessmanagements nahezu zwingend notwendig macht:
- Die ökonomischen Anforderungen an Einrichtungen des Gesundheitswesens machen eine
entsprechende ablauforientierte Betrachtung der Organisation notwendig. Dies führt zu einem Umdenken vom unvernetzten Abteilungsdenken zu einem patientenorientierten "Denken in Prozessen".
- Bezogen auf die traditionellen“ Organisationsformen in Gesundheitseinrichtungen birgt ein
systematisches Prozessmanagement ein erhebliches Optimierungspotential. Dies schlägt sich in ökonomischen Größen nieder - und erhöht darüber hinaus Organisationssicherheit und Patientenzufriedenheit.
Prozessmanagement geht von folgenden Voraussetzungen aus:
- Prozessmanagement ist ein Managementinstrument und damit ein Führungsinstrument.
- Die Einführung des Prozessmanagements muss von der Leitung gewollt, beauftragt und
gesteuert werden.
- Die Führungskräfte sind für die Umsetzung und das Prozesscontrolling verantwortlich.
Die Abläufe (Prozesse) werden konsequent an den strategischen Zielen ausgerichtet - nicht an den Interessen einzelner Personen oder Abteilungen.
Durch eine interdisziplinäre, abteilungsübergreifende Sichtweise, werden Schnittstellen verringert, Redundanzen und Ineffizienzen vermieden. Die Einführung eines Prozessmanagements reicht soweit, dass tradierte Strukturen aufgebrochen, Abläufe neu überdacht und permanent weiterentwickelt werden.
Schwerpunkte des Prozessmanagements
Im Mittelpunkt steht die systematische Analyse, Optimierung und Dokumentation der patienten- bezogenen Work Flows und der unterstützenden Prozesse in Verwaltung und Servicebereich:
- Bestehende Engpässe in der Ablauforganisation werden identifiziert, bewertet und gezielt
beseitigt.
- Vorhandene Ressourcen (personell, räumlich, apparativ) werden effizient eingesetzt.
- Unnötige Mehrfach- und Korrekturarbeiten werden korrigiert oder vermieden.
- „Schnittstellen“ zwischen verschiedenen Bereichen, Berufsgruppen und Hierarchieebenen
werden systematisch organisiert.
- Prozessbezogene Fehlerpotentiale und Risiken werden identifiziert.
- Prozesse werden EDV-gestützt dokumentiert und durch die beteiligten Berufsgruppen
bewertet - bevor es in die praktische Umsetzung geht.

Abb. 1: Vorgehen im Rahmen der Prozessoptimierung
Konzeption zur Einführung mit externer Begleitung
Wir stellen das Konzept zur Einführung eines individuellen Prozessmanagements der Leitung in einem kompakten Workshop vor. Der Workshop bietet Ihnen die Entscheidungsbasis dafür, ob Sie und Ihre verantwortlichen Führungskräfte mit Hilfe eines zielgerichteten Prozessmanagements eine positive Weiterentwicklung Ihres Managements erreichen können.
Vorgehen zur Implementierung
- Schulung der Führungskräfte,
- Ausbildung der mittleren Führungsebene und des Entwicklungsteams bzw. des QM-Teams,
- Erstellung einer Prozesslandschaft,
- Bestandsaufnahme zum derzeitigen Entwicklungsstand der Ablauforganisation vor Ort,
- Zusammenstellung und Präsentation der Ergebnisse,
- Identifikation von Verbesserungspotentialen,
- Ableitung eines priorisierten Projektplans,
- Erstellung prozessbezogener Projektaufträge,
- Begleitung und Moderation ausgewählter Projekte sowie Projektcontrolling,
- Dokumentation der Prozesse,
- Einführung eines nachhaltigen Prozesscontrollings.
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