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Risikomanagement
Im umfassenden Sinne ist Risiko definiert als
... alle Ereignisse und Entwicklungen innerhalb und außerhalb des Unternehmens, die die Erreichung der Unternehmensziele gefährden können.
Nach dieser Definition können Risiken in verschiedenen Bereichen einer Einrichtung auftreten; die Risiken sind in entsprechende Risikokategorien gegliedert z.B.:
- Marktrisiken im Sinne von Konkurrenzfähigkeit und Verdrängung,
- Finanzielle Risiken z.B. Finanzierung, DRG‘s,
- Risiken im Bereich Partner,
- Allgemeine Dienstleistungsrisiken: administrative Dienstleistungen,
„unterstützende Prozesse“,
- Spezielle Dienstleistungsrisiken aus medizinisch-pflegerischen Leistungen,
Medizintechnik und Medikation,
- Personalrisiken,
- Risiken aus der allgemeinen Technik und EDV,
- Beschaffungsmarkt-Risiken,
- Rechtliche Risiken.
Die folgenden Darstellungen konzentrieren sich auf den Bereich der speziellen Dienstleistungsrisiken, also medizinisch-pflegerische Leistungen, Medizintechnik, Medikation, etc. - also die Behandlung und Versorgung der Patienten.
Ziele der Einführung eines Risikomanagement-Systems
Zentrale Zielsetzungen für die Einführung eines Risikomanagement-Systems entsprechend der o.g. Definition sind:
- Eine deutliche Steigerung der Patientensicherheit durch eine systematische Analyse
möglicher Fehlerquellen und Risiken und die Umsetzung von präventiven Maßnahmen.
- Eine Verbesserung der Behandlungsqualität im Sinne des Qualitätsmanagement-Ansatzes
durch die Innovationen aus dem Risikomanagement.
- Die Minderung haftungsrechtlicher Risiken für die Führungskräfte und verantwortliche
Mitarbeiter der Klinik bzw. der Praxis.
- Die lückenlose Umsetzung gesetzlicher Anforderungen.
- Die Erfüllung der Forderungen im Rahmen von Zertifizierungen (z.B.
DIN EN ISO 9001:2000 im Bereich des Fehlermanagements sowie der Korrektur- und Vorbeugemaßnahmen, Kategorie „Patientensicherheit“ der KTQ® und proCum Cert®).
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